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  • 2015.10.14
    Annemarie HarantZum Profil
    Annemarie Harant

    Nachhaltigkeitskommunikation: Green, Blue, Smart - verwirrt?

    Sie als Expertin bzw. Experte wissen natürlich Bescheid, was Begriffe wie Blue Building, Smart Metering und Green Investments bedeuten – aber wenn es um eine breitenwirksame Kommunikation von ökologischen oder sozialen Themenstellungen geht, können solche Formulierungen schnell zu Verwirrungen führen.

    Das Problem einer anschaulichen und für jedermann verständlichen Kommunikation ist sozusagen ein Dauerbrenner, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Schon dieser Begriff selbst hat bereits so manche Kommunikationsprofis ins Schwitzen gebracht.

    Vor rund 15 Jahren haben die ersten Unternehmen die Notwendigkeit erkannt, dass Transparenz und Nachvollziehbarkeit in puncto ökologischen und sozialen Fragen notwendig wird. Damals aber steckten die international anerkannten Kriterien für Nachhaltigkeitsberichte der Global Reporting Initiative (GRI) noch in den Kinderschuhen. Es war en vogue, lediglich einzelne Projekte zu kommunizieren, anstatt ein dahinterliegendes Managementsystem zu entwickeln. Dieser Umstand hat sich zwar glücklicherweise in vielen Fällen seitdem verändert – insbesondere durch Vorreiterunternehmen, die es ernst mit der Nachhaltigkeit meinen – aber oftmals bleibt die „Feigenblatt-Kritik“ bestehen.

    So zeigen viele Studien, wie z.B. von Henkel aus dem Jahr 2012, dass 54 % der ÖsterreicherInnen daran zweifeln, dass Unternehmen tatsächlich mit Nachhaltigkeitsbewusstsein wirtschaften.

    Stimmen Sie Ihre Kommunikation daher genau auf Ihr Unternehmen und die Branche ab, liefern sie zielgruppenorientiert wirklich interessante, wesentliche, qualitative Informationen und quantitative Fakten. Erzählen Sie Ihre Geschichten rund um das Thema Nachhaltigkeit – aber vergessen Sie nicht den Aufbau eines strukturierten Managementsystems dahinter.

    Sie glauben Ihr Unternehmen ist noch nicht soweit? Auch Ehrlichkeit kann in der Kommunikation viel zur Glaubwürdigkeit beitragen. Authentisch zu sein – sowohl nach außen wie auch innerhalb des Unternehmens – bringt oft mehr Sympathie-Punkte, als ein zwanghaftes Festhalten an allzu überschwänglichen PR-Slogans. Ein Nachhaltigkeitsbericht, eine Webseite, eine Broschüre oder eine Veranstaltung – nutzen Sie die vielfältigen Kanäle der Stakeholderkommunikation.

    Um loszulegen wäre jetzt ein guter Zeitpunkt.

    Mag. Annemarie Harant, tätig im Nachhaltigkeitsprojektmanagement und -research bei brainbows informationsmanagement gmbh, unterstützt Unternehmen und Organisationen bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten und -strategien sowie in der Stakeholderkommunikation.
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    @ 08.12.2016
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  • 2015.09.05
    Karl SpachingerZum Profil
    Karl Spachinger

    Vom Energieausweis zur Nachhaltigkeit

    5 Jahre lang habe ich Energieausweise erstellt, Kunden betreut und mit Hausverwaltern und Objektbetreuern sowie einfachen Privatpersonen in Kontakt gestanden, um deren Gebäudestand zu erfassen und in Form des mittlerweile berühmt-berüchtigten Energieausweises zu bewerten.
    Es gibt im Wesentlichen zwei Beweggründe, warum eine Energieausweiserstellung beauftragt wird: Weil eine gesetzliche Notwendigkeit vorhanden ist (Vorlage bei Vermietung, Verkauf, etc.), oder aber, weil eine Förderung in Anspruch genommen werden möchte. Die Sinnhaftigkeit eines Energieausweises wird allerdings von einer Mehrzahl der Personen in Frage gestellt und lediglich auf die Kosten, welche dieser verursacht, verwiesen. Ein notwendiges Übel, sozusagen.
    Es wird kaum ein Gedanke an die Möglichkeiten und Chancen verloren, welche der Energieausweis bieten kann, da die Nötigung, diesen erstellen lassen zu müssen, im Vordergrund steht. Parallel dazu stellt sich leider oftmals auch die Frage nach der Qualität, mit welcher ein Energieausweis erstellt wird. Exemplarisch 2 Punkte aus meiner Erfahrung:
    • Möglichkeit der Erstellung mittels vereinfachtem Berechnungsverfahren unter der Anwendung von pauschalisierten Standardwerten für Bauteile von Gebäuden aus bestimmten Epochen der Baugeschichte
    • Erstellung von Energieausweisen nach dem detaillierten Verfahren ohne das Objekt vor Ort be-sichtigt und die Richtigkeit von Unterlagen und Bausubstanz geprüft zu haben

    Dies sind nur zwei Punkte, welchen der Energieausweis seinen „durchwachsenen“ Ruf zu verdanken hat.
    Der Energieausweis ist nichts desto trotz ein etabliertes und zentrales Instrument zur Bewertung von der thermischen Gebäudehülle bis hin zum Primärenergiebedarf eines Objekts. Nicht umsonst finden die Kennwerte aus dem Energieausweis auch Eingang in eine Vielzahl an Unterpunkten des Zertifizierungssystems der ÖGNI.

    Jetzt bin ich Teil der ÖGNI und Teil des Gebäudezertifizierungsprozesses. Die Gebäudezertifizierung ist im Vergleich zum Energieausweis kein Instrument, welches in irgendeiner Weise verpflichtend wäre. Diese Tatsache stellt einen bedeutenden Unterschied dar. Menschen, die aus Eigenmotivation und Idealismus ihren Objekten einen nachhaltigen Mehrwert zukommen lassen und die Qualität ihrer Projekte optimieren und transparent darstellen wollen, nehmen eine Zertifizierung, wie von der ÖGNI angeboten, in Anspruch. Die ÖGNI erhebt den Anspruch, das nachhaltige Bauen konsequent vorantreiben zu wollen und eine ganzheitliche Betrachtung von Ökonomie, Ökologie und Nutzerkomfort zu vollziehen. Aspekte, die meines Erachtens sehr viel verändern und sich gerade im Bereich der Qualität manifestieren sollten.

    Aus den oben angeführten Gründen erachte ich es als sehr bedeutsam, dass bei allen Beteiligten des Zertifizierungsprozesses die Qualität an oberster Stelle steht – um die Nachhaltigkeit der Zertifizierung und der Marke zu gewährleisten. Ohne Qualitätsanspruch entwickelt sich selbst aus der besten Idee nur wertloses Papier.
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    @ 08.12.2016
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  • 2015.05.11
    Philipp KaufmannZum Profil
    Philipp Kaufmann

    Nachhaltigkeit im Geiste des 3P-Ansatzes

    Bei der Umsetzung des Perspektivenwechsels hin zur Nachhaltigkeit findet oft der 3P- Ansatz Anwendung, der eine ganzheitliche Sichtweise und konsequente Umsetzung ermöglicht:

    Produkte: In der Bau- und Immobilienbranche geht es um Baustoffe und Immobilien. Wir können die ökonomischen und sozio-kulturellen Qualitäten optimieren und gleichzeitig den Eingriff in die Natur minimieren. Instrumente, die die geleistete Performance transparent machen, sind etwa EPDs und Gebäudezertifikate (zB DGNB).

    Prozesse werden ganzheitlich gestaltet und richten sich an neuen Zielen aus. Heute geht es um integrale Planung sowie um zyklusübergreifendes Handeln. Dazu bedarf es Veränderung des Wies, sowohl im Unternehmen selber als auch im Zusammenwirken von Betrieben.

    Personen sind die treibende Kraft und deren Wissen ermöglicht nachhaltiges Handeln. Dies alles wird erst machbar, wenn die handelnden Personen in der Lage sind, die Konzepte zu verstehen und neue Tools anzuwenden.

    Bei der ÖGNI haben wir für diesen 3P-Ansatz  konkrete Umsetzungsstrategien erarbeitet und in den Markt gebracht. Dies alles ist erst der Beginn der vierten industriellen Revolution!
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    @ 08.12.2016
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  • 2015.04.18
    Christian ThannerZum Profil
    Christian Thanner

    Unsere 10 Gebote: Leitbilder und Kodizes als Chance

    Die ÖGNI sieht sich als Motor der nachhaltigen Bau- und Immobilienwirtschaft und will den Paradigmenwechsel hin zu Nachhaltigkeit und zu ethischem Handeln gemeinsam mit über 300 Mitgliedern und 400 Experten schaffen. Dementsprechend sind alle ÖGNI Mitglieder langfristig dazu verpflichtet, die 10 Gebote bzw. Grundsätze ordnungsmäßiger und lauterer Geschäftsführung in Ihrem täglichen Handeln umzusetzen. Kennen Sie diese? Wenn nicht, können Sie diese hier  nachlesen!

    Im Rahmen meiner Diplomarbeit habe ich untersucht, inwieweit diese 10 Gebote der ÖGNI von unseren Mitgliedern erst genommen und eingehalten werden. Dabei kam ich zum Ergebnis, dass diese zu rund 50 Prozent ihren Weg in unsere Mitgliedsunternehmen gefunden haben und zumindest teilweise umgesetzt werden. Das ist grundsätzlich ein positives Ergebnis. Doch daraus leite ich auch ab, dass noch erhebliches Potential für die ÖGNI, aber auch andere NGOs und weitere Plattformen besteht, zur Sicherung von Ethik und Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienbranche beizutragen, indem zum Beispiel Branchenkodizes bereitgestellt werden.

    Das ist eine Chance, die ernst genommen werden muss, denn: Die Nachfrage nach Branchenkodizes ist von Seiten der Unternehmen vorhanden - immerhin wünschen sich mehr als die Hälfte der Befragten, dass Nachhaltigkeit und CSR durch Branchenstandards geregelt werden sollte. Dem gegenüber stehen ca. 25 Prozent, die sich eine stärkere Reglementierung durch Gesetze in diesem Bereich wünschen.

    Kodizes und Leitbilder sind dabei jedoch nicht als "Allheilmittel" zu sehen: Aus der Sicht der Unternehmensführung besteht vor allem das Problem, dass der tatsächliche Einfluss von Kodizes auf das Handeln der Mitarbeitenden nicht direkt messbar ist. Formale Aspekte der Kodizes können jedoch den Einfluss von Kodizes verstärken: ein Beispiele dafür wäre etwa eine möglichst klare Formulierung. Außerdem sollten die Werte in einem Kodex widerspruchsfrei, verallgemeinerungswürdig und verallgemeinerungsfähig sein.

    Wenn diese formalen Kriterien erfüllt sind, erhöht sich die Chance für Unternehmen, aber auch für externe Plattformen und NGOs wie die ÖGNI, einen Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Branche nicht mehr geprägt ist von Korruptionsfällen und un-nachhaltigem Umgang mit Ressourcen. Kodizes und Leitbilder können also helfen, die Mitarbeitenden zu motivieren, die Unternehmensziele zu legitimieren und Orientierung in unserer immer komplexer werdenden Arbeitswelt zu schaffen.
    Kurzum: nehmen wir Kodizes ernst - sie können den Wandel hin zu verantwortungsvollerem Umgang mit den Menschen und unseren Ressourcen unterstützen!
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    @ 08.12.2016
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  • 2015.02.10

    Mehr Sicherheit im österreichischen Trinkwasser

    WASSER ist eines der wichtigsten Güter der Erde. Damit es jedoch für den menschlichen Gebrauch geeignet ist, muss es frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Diese Anforderungen können die Wasserlieferanten an der Quelle sicherstellen. Sie können jedoch nicht mehr garantieren, dass diese eindeutige Qualität frei von Krankheitserregern bei den Nutzern am Wasserzähler ankommt!

    Die Bevölkerung in Österreich wird zu fast 100% aus Grund- und Quellwasser versorgt. Dies hat zur Folge, dass Umwelteinflüsse stark reduziert ausgefiltert werden. Jedoch gibt es Probleme: Das öffentliche Wassernetz ist voll von Todleitungen und wechselnden Rohrqualitäten, die Verkeimungen fördern können. Vor allem im Sommer, wenn die Wassertemperaturen vereinzelt auf über 20° steigen und mit dieser Temperatur beim Verbraucher ankommen, ist die Qualität bereits gesundheitlich bedenklich. Verantwortlich dafür sind vor allem die Bakteriengruppen Pseudomonas , Legionellen  und E.COLI. 
    Da der Wasserlieferant nicht mehr hygienisch unbedenkliches Wasser, frei von Legionellen, liefern kann, wurde in Deutschland, als erstes Land in Europa der technische Maßnahmenwert für Legionellen auf 100 KBE / 100 ml (=Koloniebildende Einheit) gesetzt. In Österreich ist bisher in keinem Normenwerk die Nutzung der Zapfstellen in Bezug auf die Trinkwasserhygiene geregelt. Auch die EU kann sich seit über 10 Jahren nicht auf einheitliche Rohrmaterialien für die Trinkwasserinstallation einigen.

    Was sollte geschehen damit der Nutzer mehr Sicherheit hat?

    Trinkwasserhygiene ist sehr komplex und viele unterschiedliche Faktoren können hier Einfluss nehmen, etwa der Nährstoffgehalt des gelieferten Wasser, die verwendeten Rohrmaterialien und das Nutzerverhalten.

    Grundsätzlich ist der Einbau eines Eintragsschutzes vor gefährlichen Bakterien die wichtigste Empfehlung. Die Warmwasserbereitung mittels Durchlauferhitzer stellt dagegen keinen nachhaltigen Legionellenschutz dar! Bei Einfamilienhäusern und kleineren Anlagen können bereits mit geringem finanziellem Aufwand die Risiken weitestgehend auf null gesenkt werden. Automatisierte Mindestnutzung und Eintragsschutz geben ausreichend Garantie und Hygienesicherheit.

    Es kann jedoch zusammengefasst werden, dass mehr Hygiene nur durch weniger Komfort und eine geringere Anzahl an Zapfstellen erreicht werden kann. Dies muss jedoch bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Bei Großanlagen und zentralen Warmwassersystemen kann durch intelligente Kavitationstechnologie und Entkeimung der Zirkulation bei jeder Boiler Temperatur Hygienesicherheit garantiert werden.

    Besonders entscheidend ist auch, dass bei der Sanierung keine Verlagerung der Legionellenproblematik in das Kaltwassernetz durch erhöhte Warmwassertemperaturen, wie nach ÖN B 5019 empfohlen, stattfindet. Eine 100% Entkeimung der Zirkulation ist in 1-2 Minuten je nach Länge der Leitung gewährleistet. Bei der Vorgehensweise gemäß ÖN B 5019  dauert das Stunden, wobei die Gefahr der thermischen Resistenz der Legionellen bleibt.

    Auch offene Kühltürme sind massive Umweltgefahren, nicht nur in Bezug auf Legionellen. Die Aerosolschwaden ziehen hunderte km über das Land je nach Wetterlage. Sie sind jedoch leider die wirtschaftlichste Art in der Kältetechnik. Als gute Alternative schafft es die BALS LIQUID Technologie , nachhaltig ohne CHEMIE die Keimzahlen unter 100 (=Trinkwasserqualität) zu halten, Härtestabilisierung und Korrosionsschutz nachhaltig zu garantieren.

    Eine Verbesserung der Hygiene und eine Erhöhung der Sicherheit für die Nutzer ist  zusammenfassend nur durch geänderte bzw. angepasste Verordnungen zu erfüllen bzw. durch geändertes Nutzerverhalten und durch einen Eintragsschutz. Auch technische Neuerungen wie die BALS LIQUID Technologie stellen eine Chance dar, die Trinkwasserqualität unbedenklich zu halten und nachhaltig Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren.
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    @ 08.12.2016
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  • 2014.06.26
    Philipp KaufmannZum Profil
    Philipp Kaufmann
    • Ein Vorreiterbeispiel für gelungenen nachhaltigen Wohnbau: Panoramawohnen Steinhaus

    Sozialen Wohnbau durch Nachhaltigkeit aufwerten

    Neun Seiten umfasst der neue Standardausstattungskatalog des oö. Wohnbaulandesrates und steht unter dem Titel "Sozialer Wohnbau: Wege zur Wirtschaftlichkeit ".
    Doch nach der Studie des Dokumentes hege ich Zweifel, ob die Wirtschaftlichkeit des sozialen Wohnbaus auch eine nachhaltige ist. Gewiss, gewisse Maßnahmen mögen teilweise eine Minderung der Investitionskosten zur Folge haben. Doch dies ist meiner Ansicht nach zu wenig, denn ein Grundgedanke der Nachhaltigkeit ist es, die Lebenszykluskosten zu optimieren und somit für niedrige Bewirtschaftungskosten zu sorgen; von diesen niedrigen Betriebskosten und höheren Qualitäten profitieren im Endeffekt die Mieter. Denn mehr als 80 Prozent der Kosten entstehen in der Nutzungsphase einer Immobilie.

    Die ÖGNI fordert daher einmal mehr, den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie in den Fokus zu rücken und damit Immobilien mit Mehrwert zu schaffen. Genau aus diesem Grund hat die ÖGNI im Winter des Vorjahres das 7 Punkte Reformprogramm entwickelt, mit dem die neue Bundesregierung aufgefordert wird, die Nachhaltigkeit nicht aus den Augen zu verlieren und damit Wachstum zu ermöglichen. Vor allem die öffentliche Hand hat durch ihre Stellung und ihr großes Volumen an Bauvorhaben einen wichtigen Vorbildcharakter. Und eines darf nicht vergessen werden: die Forderung nach Billig und Quantität zielt auf kurzfristige Impulse. Bessere Gebäude, niedrigere Bewirtschaftungskosten und vor allem zufriedene Nutzer rechtfertigen daher einen geringen Mehraufwand in der Planung und im Bau in jedem Fall.

    Ein Rückschritt bleibt uns hoffentlich erspart, hier müssen wir alle zusammenarbeiten und aufschreien, denn eine solche Entwicklung wird länger wirken und unsere internationale Vorreiterrolle in Frage stellen.
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    @ 08.12.2016
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  • 2014.05.14

    Nachhaltiger Fruchtsalat – sind die Früchte unserer Arbeit nachhaltig?

    Das Team von BLUEWATERS/BLUESAVE blickt auf fünfzehn Jahre Unternehmensgeschichte zurück . Fünfzehn Jahre mit ihren Kunden, mit denen sie gemeinsam gesät und gepflanzt, gepflegt und geerntet haben. Zu diesem Anlass haben wir ein Buch gestaltet mit dem Titel "Nachhaltiger Fruchtsalat"
    Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Öffentlichkeit, aus dem In- und Ausland, aus Regionalpolitik und Interessensvertretung werden darin in fünfzehn Interviews vor den Vorhang gebeten.

    Ihnen werden die folgenden Fragen gestellt: Sind die Früchte unserer Arbeit nachhaltig? Was ist von den gemeinsamen Aktivitäten geblieben? Was sind die aktuellen Herausforderungen in Umwelt- und Klimaschutz? Welche Wünsche und Erwartungen haben sie für die Zukunft?

    Wie die Marke BLUEWATERS im Jahr 1999 entstanden ist, wir im Interview mit Ernst Karl Hauswirth erzählt, sowie über die langjährige Zusammenarbeit mit der TU Wien – in Lehre, Vortragstätigkeit und RICS-Akkreditierung.

    Eine kleine Auswahl aus den internationalen Projekten wird in den Interviews mit Veronika Haunold, Karl-Heinz Dernoscheg und Savo Djustibek vorgestellt.

    Stellvertretend für alle Hausverwaltungen, die BLUESAVE betreut, wurden Helga Brun und Otto Friedrich für ein Interview gewonnen. Mit Christa Kattirs wird über die systematische Entwicklung neuer Dienstleistungen als zentralen Wertschöpfungsprozess in innovativen Unternehmen gesprochen. Thomas Malloth spannt in bewährter Weise den großen Bogen zwischen Urbanisierung, Klimaschutz und Mietrecht und philosophiert über die Wunderfrage.

    Zum Projekt David’s Corner aus dem Forschungsprogramm „Haus der Zukunft“ sprechen Michaela Trojan und Martin Treberspurg, aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

    Philipp Kaufmann, Präsident der ÖGNI, gibt im Interview aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln die verschiedensten Informationen zum Thema Nachhaltigkeit. Über die weithin sichtbaren Früchte in Silber und Gold sprechen Ariel Muzicant, Jürgen Haussecker und Gerald Liebscher.

    Christian Pelzl, Fachverbandsobmann der Ingenieurbüros, spricht über unsere gemeinsame Arbeit und zum Spannungsfeld zwischen Umweltschutz, Kundenwunsch und den realen Gegebenheiten, in dem ein Ingenieurbüro seine Position finden muss.

    Die Bezirksvorsteherin des 13ten Bezirks, Silke Kobald, spricht über die Umwelt- und Klimaschutzziele in der Bezirksvertretung, sowie über die Förderung von unternehmerischer Innovation im Bezirk.

    A Limited Edition for Friends and Fans!
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    @ 08.12.2016
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  • 2014.04.11
    Peter EngertZum Profil
    Peter Engert

    CSR-Bericht in der Immobilienbranche oder „Tue Gutes und sprich darüber“

    Was, schon wieder ein Bericht? Wir tun eh schon nichts mehr anderes als berichten! Ist das Pflicht?

    Gerade die Immobilienbranche hat in den letzten Jahren viel in Richtung Nachhaltigkeit getan und konnte dabei selbst erfahren, dass nachhaltiges Handeln ein schönes Stück zum eigenen Erfolg beitragen kann. Immobilien werden im Lebenszyklus betrachtet, Funktionalität tritt in den Vordergrund, die ökologischen Auswirkungen sind niemandem mehr egal, die Gesundheit der Benutzer wird analysiert und es wird dazu beigetragen, sie zu verbessern.

    Wir tun also Gutes – warum nicht darüber berichten? Der CSR-Bericht (Corporate Social Responsibility) ist ein ideales, international anerkanntes Instrument, die vielen Aktivitäten eines Unternehmens, die nie in Jahresberichten oder Bilanzen aufscheinen, der interessierten Öffentlichkeit näherzubringen. CSR-Berichte sind natürlich Leistungsschauen, gelogen werden darf nicht, aber sie geben auch in einer strukturierten Art und Weise ein Bild des Unternehmens, seiner Führung und seiner Mitarbeiter wieder.

    Wo sonst wird über die Gleichbehandlung der Mitarbeiter berichtet? Wie können wir die gültigen Compliance-Regeln unseres Unternehmens berichten, ohne dabei peinlich zu wirken? Viele Unternehmen tun viel für die Umgebung in der sie arbeiten, manchmal werden sie erwähnt, auf den Dressen des Sportvereins vielleicht, aber das Warum wird nur intern niedergeschrieben, für die Revision. Ein Mehrwert für die Reputation wird daraus nur selten gezogen.

    CSR-Reporting ist keine Kunst. Es ist freiwillig, eine Zertifizierung erfolgt nur nach quantitativen Kriterien (auch wenn einige findige Berater versuchen, aus nicht vorgesehenen Zertifizierungen ein Geschäft zu machen). Und das ist gut so. Denn soziales Engagement, nachhaltiges Denken und Verantwortung zu spüren, für den Lebensbereich, in dem wir tätig sind, kann weder verordnet noch zertifiziert werden.
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    @ 08.12.2016
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  • 2014.01.24
    Sylvia FoissyZum Profil
    Sylvia Foissy
    • GREET Vienna 2013

    GREET Vienna – nachhaltige Gespräche am 19. und 20. Mai 2014

    Als wir im vorigen Jahr die „GREET Vienna“ aus der Taufe gehoben haben, wussten wir nicht in jedem Detail, wohin die Reise gehen wird. Was wir jedoch wussten war, dass wir eine internationale Plattform rund um das Thema „Gewerbeimmobilien und Investments“ nachhaltig in Wien etablieren möchten. Einerseits, um den Wirtschaftsstandort Österreich international zu bewerben, andererseits um für alle Firmen aus der Gewerbeimmobilienbranche eine tolle internationale Plattform zum Gedankenaustausch, Know-How-Transfer und vor allem zur Gewinnung von Neukontakten zu schaffen.
    Unser Ziel ist es, diese Veranstaltung im Jahresrhythmus in Wien stattfinden zu lassen, dabei jedes Jahr ein Stück zu wachsen und sich thematisch und konzeptionell immer an die aktuelle Marktsituation anzupassen.
    Wir wollten von Anfang an Partner an unserer Seite haben, die dieses Projekt durch ihre aktive Mitwirkung sowohl mittragen als auch mitgestalten.
    Die Wünsche unserer Partner und Teilnehmer haben für uns immer einen sehr großen Stellenwert und wir möchten sie – soweit es uns möglich ist – erfüllen und stets daran arbeiten. Denn es kann immer nur dann langfristig eine gute Beziehung geben, wenn beide Seiten dauerhaft zufrieden sind. Auch das ist Nachhaltigkeit im alltagssprachlichen Begriffsverständnis.

    Gemeinsam mit der ÖGNI haben wir eine solche nachhaltige Partnerschaft gewinnen können und wir freuen uns sehr, zusammen an der zweiten Auflage der GREET Vienna, die am 19. und 20. Mai im Palais Niederösterreich in der Wiener Innenstadt stattfinden wird, zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit besteht einerseits aus der Gestaltung und Organisation einer hochkarätigen Expertenrunde zum Thema „Stadtquartiere – neue Spielwiese für Projektentwickler?“. Andererseits wird es auch eine „Sustainability Lounge“ geben, in der Gespräche – sowohl in Kleingruppen als auch im Dialog -  rund um nachhaltiges Bauen, Entwickeln und Bewirtschaften stattfinden werden.  
    Höhepunkt unserer heurigen Zusammenarbeit wird die Verleihung der Zertifikate von ÖGNI nach DGNB sein, die im Rahmen des GREET Vienna Abendevents am 19. Mai 2014 um 18.30 Uhr stattfinden wird.
    Auch wir sind schon jetzt darauf gespannt, welche besonders nachhaltigen Projekte heuer zertifiziert werden.


    GREET steht für „Global Real Estate & Economy Talks“.  Alle weiteren Informationen sind unter www.greetvienna.com  erhältlich.
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    @ 08.12.2016
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  • 2013.12.06

    Wie alles begann……

    Als ich im Jänner 2010 meinen Job in der Geschäftsstelle der ÖGNI begann, hatte ich relativ wenig Ahnung von Nachhaltigkeit oder der Bau- und Immobilienbranche. Ich war zuvor zwar zum Beispiel in der Vermietung in einem Shoppingcenter tätig – dies waren aber auch schon alle Berührungspunkte mit der Branche.
    Eine meiner ersten Tätigkeiten für die ÖGNI war die Organisation des Auftakt-Events zur Auditorenausbildung an der FH Wels. Ich war sehr erstaunt darüber, wie viele Personen bei dem Workshop anwesend waren.
    Im Mai 2010 war es dann so weit – wir verliehen unsere ersten Gebäudezertifikate im Rahmen der Real Vienna. Die Projektbeteiligten waren so stolz, dass sie zum Teil zu zehnt auf die Bühne kamen und ihr Zertifikat entgegen nahmen. Naja, und ich bekam so langsam eine Vorstellung davon was Nachhaltigkeit denn bedeutet.
    Die ÖGNI startete 2009 ja mit 125 Gründungsmitgliedern, bei dieser Veranstaltung wurde dann schon das 175. Mitglied feierlich begrüßt.
    Ich war bis zu diesem Zeitpunkt die einzige Vollzeitkraft in der Geschäftsstelle der ÖGNI. Da aber das Telefon kaum mehr still stand und auch immer mehr Projekte angemeldet wurden war es auch Zeit, den Personalstamm etwas zu erweitern. So wuchs unser Team  in Laufe der Jahre stetig an.
    Ein weiterer Meilenstein war die ethische Unternehmenszertifizierung. Unser Kick-Off Workshop war der volle Erfolg und kurze Zeit später wurden die ersten Unternehmenszertifikate verliehen.  
    Da unser Gründungspräsident Philipp Kaufmann sehr umtriebig ist, ging es auch in diesem rasanten Tempo weiter.
    Im Oktober 2013 konnten wir bei der EPD Tagung unser 300. Mitglied begrüßen.
    Ich freue mich sehr, dass ich nun zur Geschäftsführerin der ÖGNI GmbH bestellt wurde, werde aber natürlich weiterhin unseren zahlreichen Mitglieder, Auditoren und Experten als Ansprechpartnerin der Geschäftsstelle des Vereins zur Verfügung stehen.
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    @ 08.12.2016
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